{"id":58,"date":"2007-06-01T14:04:53","date_gmt":"2007-06-01T12:04:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ener-gie.de\/?p=58"},"modified":"2020-08-15T17:09:17","modified_gmt":"2020-08-15T17:09:17","slug":"0609-erkaeltungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ener-gie.de\/?p=58","title":{"rendered":"0609-Erk\u00e4ltungen 1"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Tipps von Kerstin M\u00fcller<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Ankunft des Herbstes ist f\u00fcr viele aber auch gleichbedeutend mit triefender Nase, Husten und Heiser\u00adkeit. Bei den meisten ist der Rest von Entspannung aus dem Urlaub dem Alltagsstress gewichen und der Organismus muss nun mit K\u00e4lte und Schmuddelwetter fertig werden. Kein Wunder dass das dem einen oder anderen \u201estinkt\u201c. Damit es aber gar nicht erst zur Schnupfennase kommt, soll es nach dem sehr kompakten letzten Rundbrief, jetzt um ganz praktische Prophylaxetipps gehen. <!--more-->Steigert man seine Vitalit\u00e4t insgesamt ist man n\u00e4mlich auch besser gegen Krankheiten gesch\u00fctzt. Das ist f\u00fcr viele wahrscheinlich nichts Neues, wird aber auch schnell als so selbstverst\u00e4ndlich genommen, dass man ganz einfach durchzuf\u00fchrende Sachen vergisst.<\/p>\n<p><big><strong>Hier also nun ein paar Tipps:<\/strong><\/big><\/p>\n<ol>\n<li>Nehmen Sie ausreichend Vitamine zu sich. Jeder sollte auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Nahrung wie Obst, Gem\u00fcse und Rohkostsalate achten. Vitamine haben mehrere Jobs im K\u00f6rper: Sie sch\u00fctzen vor gef\u00e4hrlichen Schadstoffen, helfen bei der Verwertung der N\u00e4hrstoffe und verbessern die Aufnahme von Mineralstoffen. Hier sind vor allem die Vitamine A, C und E zu nennen, die das Immunsystem stimulieren und zudem auch sch\u00e4dliche freie Radikale abfangen. Achten Sie insgesamt auf eine nat\u00fcrliche und naturbelassene Nahrung. Diese enth\u00e4lt die so wichtigen Mineral- und Vitalstoffe.<\/li>\n<li>Ganz wichtig ist reichlich zu trinken. Das h\u00e4lt die Schleimh\u00e4ute feucht und diese sind somit widerstandsf\u00e4higer.<\/li>\n<li>Trainieren Sie Ihre Haut darauf, dass sie rasch und wirksam auf \u00c4nderungen der Au\u00dfentemperatur und auf eine notwendige W\u00e4rmeabgabe des Organismus reagiert. Das geschieht am besten, indem man nach einem warmen Bad oder einer warmen Dusche noch kurz mit kaltem Wasser nachduscht. Auch Saunabesuche sind n\u00fctzlich. Achten Sie aber darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch gew\u00e4hlt ist; das kann der Lunge und den Schleimh\u00e4uten der Atemwege schaden. Das Aufgie\u00dfen von Wasser zur Dampferzeugung sollte wohl dosiert erfolgen, damit der K\u00f6rper einen Rest an Verdunstungsm\u00f6glichkeit zur K\u00fchlung beh\u00e4lt. Die zwischendurch erfolgenden Abk\u00fchlungen in einem kalten Wasserbecken oder im Schnee au\u00dferhalb der Sauna sind ein besonders wirksames Training der Temperaturregelung und st\u00e4rken insgesamt die Abwehr.<\/li>\n<li>L\u00fcften Sie regelm\u00e4\u00dfig die Wohnung und schlafen Sie nicht in Heizungsluft. Vermeiden Sie insgesamt trockene Heizungsluft indem Sie eine Schale Wasser mit einem Tropfen \u00e4therischen \u00d6l auf die Heizung stellen. So haben Sie gleichzeitig einen angenehmen Duft.<\/li>\n<li>Ein immer noch h\u00e4ufig vorkommender \u201eFehler\u201c in den k\u00e4lteren Monaten des Jahres ist eine zu dicke Bekleidung oder eine \u00dcberhitzung der Wohnr\u00e4ume. Auch nachts sollte man nicht zu dick zugedeckt sein, nur so, dass man nicht friert. So kann der K\u00f6rper durch mehr oder weniger W\u00e4rmeerzeugung selbst seinen W\u00e4rmehaushalt regulieren ohne einen Hitzestau zu erleiden.<\/li>\n<li>Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Seit man in den letzten Jahren erkannt hat, dass der Steigerung der Abwehrkr\u00e4fte bei Krankheiten eine gro\u00dfe Bedeutung zukommt, erleben Immunstimulanzien eine starke Beachtung in der Medizin. Hier ist Echinacea (Sonnenhut) eine der wichtigsten Pflanzen zur Erh\u00f6hung der k\u00f6rpereigenen Abwehrkraft. Sie stimuliert das lymphatische System und regt die Fibroplastent\u00e4tigkeit an.<br \/>\nEin weiteres faszinierendes Produkt zur Abwehrst\u00e4rkung ist Propolis, ein nat\u00fcrliches Medikament aus dem Bienenkorb. Bienen entdeckten, dass bestimmte B\u00e4ume einen Saft f\u00fchren, der sie gegen Infektionen sch\u00fctzt. Sie f\u00fcgten ihren eigenen Nektar hinzu und brachten diese Mischung in jeder Honigwabe ihres Korbes an. Propolis ist reich an nat\u00fcrlichen und aktiven Vitaminen und Aminos\u00e4uren, enth\u00e4lt eine gro\u00dfe Menge des Vitamin B-Komplexes, aber auch die Vitamine A, C und E. Weiter verf\u00fcgt es \u00fcber viele Mineralien, sowie Kupfer, Eisen, Zink, Mangan und die f\u00fcr die bakteriellen Aktivit\u00e4ten so wichtigenFlavonoide.<br \/>\nWichtig beim Thema Vorbeugung &#8211; und leider h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigt &#8211; ist auch das seelische Gleichgewicht, denn gestresste Menschen \u2013 egal ob beruflich oder privat \u2013 sind anf\u00e4lliger f\u00fcr Krankheiten. Dauerstress ist Gift f\u00fcr das Immunsystem. Nun ist es aber auch so, dass sich Stress nicht immer vermeiden l\u00e4sst, wenn z.B. der Chef \u00dcberstunden anordnet, zu Hause die Kinder ihr Recht fordern oder man vielleicht gerade im Umzug steckt. F\u00fcr eines sollten Sie aber auf jeden Fall sorgen: ausreichend Schlaf! Im Herbst und im Winter braucht der K\u00f6rper f\u00fcr seine n\u00e4chtliche Ruhephase mitunter eine Stunde mehr, und die sollten Sie ihm auch g\u00f6nnen. Wer trotz aller Belastungen zwischendurch eine Pause einlegen kann, in der er wirklich entspannt, tut sich und seinem Immunsystem etwas Gutes. So eine Entspannungsphase hilft, Probleme gelassener zu sehen und entlastet auch die K\u00f6rperabwehr.<\/p>\n<p>Sind jedoch die ersten Anzeichen einer Erk\u00e4ltung (Fr\u00f6steln, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen) bereits da, ist jetzt der Zeitpunkt, an dem vielleicht noch ein Glas hei\u00dfer Holunderbeersaft mit einem Teel\u00f6ffel Honig helfen kann. Die Produktion des Abwehrstoffes Interferon wird dadurch angekurbelt.<\/p>\n<p>Weiter zu <a title=\"Erk\u00e4ltungen 2\" href=\"http:\/\/www.ener-gie.de\/?p=57\">TEIL 2 <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tipps von Kerstin M\u00fcller Die Ankunft des Herbstes ist f\u00fcr viele aber auch gleichbedeutend mit triefender Nase, Husten und Heiser\u00adkeit. Bei den meisten ist der Rest von Entspannung aus dem Urlaub dem Alltagsstress gewichen und der Organismus muss nun mit K\u00e4lte und Schmuddelwetter fertig werden. Kein Wunder dass das dem einen oder anderen \u201estinkt\u201c. 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