{"id":51,"date":"2007-06-01T14:18:35","date_gmt":"2007-06-01T12:18:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ener-gie.de\/?p=51"},"modified":"2020-08-15T17:07:32","modified_gmt":"2020-08-15T17:07:32","slug":"0703-jodmangelgebiet-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ener-gie.de\/?p=51","title":{"rendered":"0703-Jodmangelgebiet Deutschland?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Tipps von Kerstin M\u00fcller<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>In Verbindung mit Jod h\u00f6rt man in der Regel, dass wir in Deutschland einen Jodmangel haben und dass dieser f\u00fcr Schilddr\u00fcsenerkrankungen und Kropf verantwortlich ist. Interessant ist nun, dass Deutschland die meisten jodhaltigen Heilquellen hat und es keine gesicherten Beweise daf\u00fcr gibt, dass Deutschland Jodmangelgebiet ist oder dass die Entstehung von Kr\u00f6pfen durch Jodmangel (allein) verursacht bzw. durch die Zufuhr von Jod verhindert wird. Es gibt sogar eher Hinweise, dass Schilddr\u00fcsenerkrankungen in zwangsjodierten Gegenden zunehmen. Dennoch wird von den meisten \u00c4rzten empfohlen, zus\u00e4tzlich Jod in Form von jodiertem Salz oder Jodtabletten zu sich zu nehmen.<\/p>\n<p><!--more--><big><strong>Wissenswertes \u00fcber Jod<\/strong><\/big><br \/>\n<big><strong>[<\/strong><\/big><em> <strong>Von griech. Iodos = veilchenfarben<\/strong> &#8211; Die meisten Jodverbindungen sind farblos, und beim Verdampfen derselben entwickeln sich h\u00fcbsche blauviolette, aber giftige D\u00e4mpfe. Die gr\u00f6\u00dfte Menge Jod wird als Nebenprodukt der Erd\u00f6l- und Erdgasf\u00f6rderung gewonnen. Aber auch beim Recycling von Druckfarben und Katalysatoren f\u00e4llt Jod ab und wird von dort an die Salzfirmen geschickt. Vor einigen Jahren wurde Jod noch sehr h\u00e4ufig zur Desinfizierung von Wunden eingesetzt. Heute wird Jod als Desinfektionsmittel bei Kuheutern verwendet, um einer sog. Kontamination (Verschmutzung) vorzubeugen. In der Medizin findet radioaktives Jod als R\u00f6ntgenkontrastmittel und bei der Herstellung von Schilddr\u00fcsenerkrankungen Verwendung.<\/em><big><strong> ]<\/strong><\/big><\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit der Ern\u00e4hrung wird Jod als Spurenelement bezeichnet \u2013 und wie der Name schon sagt, wird es von jedem einzelnen K\u00f6rper in individuellen, jedoch immer nur winzigen Mengen ben\u00f6tigt. Nun wird bei uns in Deutschland nicht nur dem Speisesalz k\u00fcnstlich Jod zugesetzt, sondern auch besonders stark dem Tierfutter, was dann wiederum zu Jod-Fleisch, Jod-Eiern, Jod-Milch, Sahne, Butter, Joghurt usw. f\u00fchrt. Weiterhin wird Jod D\u00fcngemitteln zugesetzt. Und auch schon unser Brot ist jodiert, denn in vielen B\u00e4ckereien werden Fertigmischungen verwendet, in denen Jod als Stabilisator benutzt wird. Bei dieser \u201eguten\u201c Versorgung mit Jod m\u00fcssten die Schilddr\u00fcsenerkrankungen ja eigentlich so gut wie verschwunden sein. Schaut man sich aber die bisherige Bilanz der Jodprophylaxe an, so stellt man fest, dass es heute mehr Schilddr\u00fcsenerkrankungen denn je gibt und dass die Zahl der durch Jod erkrankten Menschen kontinuierlich steigt. Wie ist das nun zu erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist \u2013 zumindest den Wissenschaftlern und Medizinern \u2013 bekannt, dass Jod ab einer bestimmten Dosis ein sch\u00e4dliches, ja sogar t\u00f6dliches Gift aus der Gruppe der Halogene (zu denen auch die stechend riechenden Gase namens Fluor, Chlor und Brom geh\u00f6ren) ist. Es ist auch bekannt, dass 30 ml so ziemlich jeden zum Dahinscheiden animieren w\u00fcrden \u2013 dies entspricht etwa 2-3 g reinem Jod. Wie viel Jod braucht man denn aber nun? Bei dieser Frage st\u00f6\u00dft man auf viele Informationen, die aber in der Regel weniger zur Kl\u00e4rung der Frage beitragen. Die Empfehlungen reichen von 0,2 Milligramm als Minimum bis 0,2 Milligramm als H\u00f6chstgrenze pro Tag. Hinzu kommt, dass die Werte st\u00e4ndig nach oben oder unten korrigiert werden. Etwas fragw\u00fcrdig ist auch die Dosierungsberechnung. Hierf\u00fcr wurde bei Testpersonen der Jodgehalt im Urin gemessen. Vergessen bzw. ignoriert wurde die Tatsache, dass Jod auch \u00fcber den Darm und die Haut ausgeschieden wird und zudem noch in gewissen K\u00f6perregionen (Schilddr\u00fcse, Speicheldr\u00fcse, Magen, Geb\u00e4rmutter) gespeichert wird. Die Dosierungsberechnung auf Grundlage dieser Urinuntersuchung ist somit nicht wirklich aussagekr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem bei der Dosierung ist nun, dass man ja gar nicht wei\u00df, wie viel Jod wo enthalten ist, zumal sich der Jodgehalt je nach Zubereitung, Lagerung, Erntezeit usw. ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p><big><strong>Symptome einer Jod-Unvertr\u00e4glichkeit:<\/strong><\/big><\/p>\n<ul>\n<li>Extreme Akne bzw. unerkl\u00e4rlicher, starker und juckender Hautausschlag<\/li>\n<li>Herzschmerzen, Herzrasen, Herzrhythmusst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Hoher Puls, Atemnot, Ohnmachtsanf\u00e4lle<\/li>\n<li>Schlafst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Ruhelosigkeit, Zappelbeine<\/li>\n<li>Nerv\u00f6se Angst- und depressive Zust\u00e4nde<\/li>\n<li>Impotenz<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch die Summierung von Jod in fast s\u00e4mtlichen Lebensmitteln (siehe Kasten) ist eine t\u00e4gliche Jodzufuhr entstanden, von der keiner wei\u00df, wie hoch sie wirklich ist. Die Verpackungen sind nicht deklariert, doch gibt es einige Grundregeln, die man bei der Ern\u00e4hrung beachten kann:<\/p>\n<ol>\n<li>Es sind haupts\u00e4chlich Fertigprodukte, die jodiert sind und die zu meiden, ist sowieso nicht verkehrt.<\/li>\n<li>Hohe Jodwerte befinden sich auch in Milch und Milchprodukten ebenso wie in Eiern, Fleisch und Wurst \u2013 diese sind f\u00fcr uns nicht lebensnotwendig und sollten, wenn \u00fcberhaupt, nur in geringen Mengen verzehrt werden.<\/li>\n<li>Achten Sie auch auf Farbstoffe! E 127 (Erythrosin) besteht zur H\u00e4lfte aus Jod und befindet sich bevorzugt in Fruchtkonserven, Konfit\u00fcren und S\u00fc\u00dfigkeiten.<\/li>\n<li>Nat\u00fcrlich sollten Sie kein jodiertes Speisesalz verwenden.<\/li>\n<li>Vor allem Kinder sollten keine jodierten Nahrungsmittel bekommen, denn viele reagieren sehr sensibel darauf und ein erh\u00f6hter Jodwert spielt bei Hyperaktivit\u00e4t eine Rolle.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Was bleibt sind also mal wieder lebendige Nahrungsmittel wie Obst, Gem\u00fcse, ungesalzene N\u00fcsse und Saaten, die vergleichsweise relativ niedrige Jodwerte enthalten.Selbstverst\u00e4ndlich ist Jod in nat\u00fcrlicher Form dem K\u00fcnstlichen vorzuziehen, da letzteres m\u00f6glicherweise vom K\u00f6rper lediglich in der Schilddr\u00fcse abgelagert wird und sich dort langsam anreichert (Jod wir insgesamt sehr langsam ausgeschieden. Ist der Grenzwert erreicht, bereitet es dann zunehmend Probleme. Hinzu kommt, dass k\u00fcnstlich zugesetztes Jod zumindest teilweise aus hochgiftigen oder gar radioaktiven Chemieabf\u00e4llen gewonnen wird.<br \/>\nUm die ungewollten Jodanreicherungen im K\u00f6rper wieder loszuwerden, ist eine Entgiftung sinnvoll. Diese bietet sich im Fr\u00fchjahr in Verbindung mit einer Fastenkur gut an. Hierzu empfehlen wir Ihnen zum einen das gesamte Entgiftungspaket oder einzelne Produkte daraus wie Yucca und Chlorella. Die Saponine im Yucca wirken wie eine Art Seife und reinigen den Organismus. Chlorella bindet vor allem die jetzt im K\u00f6rper gel\u00f6sten Stoffe an sich und leitet diese \u00fcber den Darm aus.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzen k\u00f6nnen Sie Ihren K\u00f6rper dann zus\u00e4tzlich durch Vitamin C1000, Vita Omega 3 und Vita Magnesium. Diese Produkte unterst\u00fctzen die innere Reinigung und sorgen f\u00fcr einen Ausgleich \u2013 auch im Mineralstoffhaushalt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tipps von Kerstin M\u00fcller In Verbindung mit Jod h\u00f6rt man in der Regel, dass wir in Deutschland einen Jodmangel haben und dass dieser f\u00fcr Schilddr\u00fcsenerkrankungen und Kropf verantwortlich ist. 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